Von einem Verkehrsstau zum nächsten

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SPD-Stadtratsfraktion fordert bessere Koordinierung der Baustellen

Baustellen, Sperrungen, Staus. Die Innenstadt in Kaiserslautern kommt zurzeit, gerade während des Berufsverkehrs, stellenweise komplett zum Erliegen. Die SPD-Stadtrats-fraktion wird deshalb in der nächsten Stadtratssitzung erneut das Thema zur Sprache bringen und eine bessere Koordinierung der Baustellen fordern.

Es steht außer Frage, dass unsere Infrastruktur, und damit unsere Straße und Verkehrswege, in Stand gehalten werden oder ausgebaut werden müssen“, stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Rahm fest. „Dazu sind Baustellen notwendig. Im Moment erreichen uns jedoch täglich Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die gerade in Spitzenzeiten, morgens und abends, ständig im Stau stehen. Beschwerden, die für uns nachvollziehbar sind. Oftmals gibt es keine Ausweichstrecken. Im Gegenteil: Versucht man dem Stau zu entkommen und eine andere Route zu nehmen, steht man erneut vor einer gesperrten Straße oder wegen einer anderen Baustelle wieder im Stau. Da muss unbedingt etwas passieren“, fordert die SPD-Stadtratsfraktion. Baustellen, die sich augenscheinlich ewig in die Länge ziehen, ohne dass erkennbar gearbeitet wird, sind ein weiteres Ärgernis der Bürgerinnen und Bürger, die das Durchkommen in der Innenstadt behindern.

Es muss möglich sein, Baustellen, die an wichtigen Einfahrts- oder Durchfahrtsstraßen unserer Stadt eingerichtet werden, sowohl zeitlich als auch in Abstimmung der Baumaßnahmen besser zu koordinieren“, fordert der SPD-Fraktionsvorsitzende. „Wir werden deshalb einen Berichtsantrag an die Stadtverwaltung senden, der darlegen soll, wie Baustellen in der Stadt koordiniert werden, wer diese Aufgabe in der Stadtverwaltung wahrnimmt, und ob regelmäßige Absprachen mit anderen zuständigen Behörden, wie zum Beispiel dem Landesbetrieb für Mobilität (LBM) erfolgen.“

Es gibt ein Mobilitätsportal des Landes Rheinland-Pfalz, das auf der Homepage der Stadt Kaiserslautern nur schwer zu finden ist. Dort sind augenscheinlich keine Staus in der Stadt zu sehen, obwohl der Verkehr in der Innenstadt steht. Hier stellt sich die Frage: Kann die Stadt dieses Portal nutzen, und wenn ja, wird es genutzt ? Bürgerfreundliche Kommunikation zu Baustellen kann anders aussehen. Bis zur Relaunch der Homepage der Stadt Kaiserslautern gab es eine städtische Webseite, die Baustellen anzeigte. 2012 wurden dort zum Beispiel die Großbaustellen in der Innenstadt veröffentlicht. Durch eine Systemumstellung und die Einbindung des Geoportals konnten Baustellen ganz einfach visualisiert werden. Auf Anhieb ist das nicht mehr zu finden. „So schön eine digitale Stadt Kaiserslautern ist, und wir sind inzwischen ein bedeutender IT-Standort“, so Andreas Rahm. „Dann muss es aber auch möglich sein, bürgerfreundlich auf Baustellen hinzuweisen. Informierte Verkehrsteilnehmer fahren nicht unwissend von einem Stau zum anderen. Das geht mit Sicherheit besser.“

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Andreas Rahm

Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion Kaiserslautern. "Humor, menschliches Verständnis und Toleranz, sind das Rezept, mit dessen Hilfe Probleme gelöst werden."

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