SPD-Stadtratsfraktion fordert Baustellenmanagement

Andreas Rahm Allgemein 0 Comments

Da muss endlich etwas passieren !

Wer kennt es nicht ? Man steht vor einer Baustelle, will einen anderen Weg nehmen, und steht vor der nächsten Baustelle… Gefühlt besteht Kaiserslautern zurzeit überall aus Baustellen. Die alleine ärgern nicht, im Gegenteil, sie sind ja notwendig, und gehören zu einer Großstadt, die sich weiterentwickelt und auf dem neuesten Stand sein möchte. Dass diese Baustellen dann aber zum Teil wochenlang ohne ersichtliche Bautätigkeiten den Verkehr behindern, geht aus Sicht der SPD-Fraktion nicht.Bereits für die Stadtratssitzung vor einem Jahr, im Juni 2017, beantragte die SPD einen Bericht der Stadtverwaltung über die aktuelle Baustellensituation in und um Kaiserslautern, und wie man die Baustellen und Sperrungen besser koordinieren könnte. Hintergrund des SPD-Antrages waren zahlreiche Beschwerden von Bürgerinnen und Bürger über Staus, aber auch von betroffenen Unternehmen, deren Zufahrten durch Baumaßnahmen über einen längeren Zeitraum eingeschränkt oder gar nicht mehr befahrbar sind.

Maßnahmen zum Erhalt oder Ausbau unserer Infrastruktur sind notwendig. Das steht außer Frage“, begründete der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Rahm den damaligen Antrag. „Es geht uns auch nicht um unvorhersehbare Ereignisse, wie zum Beispiel eine Sperrung auf der Autobahn, die einen Verkehrsstau in der kompletten Innenstadt verursacht. Es geht darum, geplante Baustellen und Sperrungen vielleicht besser in die Öffentlichkeit zu transportieren, sich mit Betroffenen frühzeitig abzusprechen, und gemeinsam mit den ausführenden Unternehmen Wege zu finden, die Absprachen und damit auch die Baustelleneinrichtungen zu optimieren.“ Baudezernent Peter Kiefer berichtete im Juni 2017 über die schwierige Koordinierung mit einer Vielzahl von Bauträgern, aber auch über in Zukunft angedachte Verbesserungsmöglichkeiten. „Davon sehen wir leider bis heute nichts“, resümiert Andreas Rahm und wird dabei unterstützt durch den SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Oliver Guckenbiehl, der ebenfalls eine bessere Baustellenkoordination und den Ausbau der vor Jahren auf Initiative der SPD-Fraktion eingerichteten Koordinierungsstelle für Baustellen fordert. Die SPD-Stadtratsfraktion hat für die Stadtratssitzung im Juni 2018 den Antrag gestellt, dass die Verwaltung aufgefordert wird, einen Bericht über die Koordinierungsstelle der Baustellen in Kaiserslautern und deren Arbeit abzugeben, insbesondere im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit anderen Bauträgern. „Und da freuen wir uns, dass jetzt auch die CDU erkannt hat, dass hier etwas passieren muss, und unserem Anliegen nun offensichtlich auch folgt.“

Digitale Stadt Kaiserslautern und bedeutender IT-Standort klingt gut“, so Andreas Rahm. „Dann muss es aber auch möglich sein, bürgerfreundlich auf Baustellen hinzuweisen und intelligente Ampelschaltungen zu nutzen. Informierte Verkehrsteilnehmer fahren nicht unwissend von einem Stau zum anderen. Bereits vor einem Jahr habe ich den Vorschlag gemacht, dass man bei unseren Hochschulen oder der Science Alliance eine gemeinsame Plattform für Lautern entwerfen könnte, wo alle bauenden Organisationen ihre Baustellen aktuell einfügen können. Inzwischen gibt es die KL.digital GmbH, die vielleicht neue Impulse bringen könnte.“ Ein IT-Standort wie Kaiserslautern sollte es nach Ansicht von Andreas Rahm und Oliver Guckenbiehl schaffen, hier bürgerfreundliche Lösungsansätze zu finden, und diese auch endlich zeitnah umzusetzen.

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Andreas Rahm

Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion Kaiserslautern. "Humor, menschliches Verständnis und Toleranz, sind das Rezept, mit dessen Hilfe Probleme gelöst werden."

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