Sicher durch die Nacht

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SPD: Idee über Einsatz „Nachtbürgermeister*in“ prüfen

Er oder sie ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, für Anwohner- und Partygänger*innen und Gastronomen, aber auch für Jugendliche, die abends und nachts in der Stadt unterwegs sind. Große Städte wie London, Zürich, Paris, Amsterdam, New York, aber auch Mannheim haben einen sogenannten „Nachtbürgermeister“, und das Konzept „Night Mayor“ zeigt Wirkung. Sowohl die alkoholbedingte Gewalt als auch Verunreinigungen und Lärmbelästigungen gehen spürbar zurück. Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt deshalb, dass die Stadtverwaltung prüft, ob man auch in Kaiserslautern die Voraussetzungen für eine ehrenamtliche Tätigkeit schaffen kann, die die Nachtkultur von Kaiserslautern stärken und vernetzen kann.„Das Nachtleben gehört auch zu unserem Leben. Nicht nur, dass es viele Menschen gibt, die auch nachts arbeiten, das Nachtleben insgesamt betrachtet, hat einen enormen ökonomischen, kulturellen und gesellschaftlichen Faktor für Städte, auch für Kaiserslautern“, begründet der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Rahm den Antrag. Das Nachtleben muss deshalb aus unserer Sicht mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Wir müssen uns mehr darum kümmern, gerade auch im Bereich der Sicherheit. Da könnten auch Probleme mit Lärm oder Müll in den Aufgabenbereich einer solchen ehrenamtlichen Tätigkeit fallen.“

Ehrenamt bedeutet aber nicht „ohne Bezahlung“. In Mannheim sieht das Amt des Nachtbürgermeisters, für das ein 27-jähriger Student aus 40 Bewerber/innen von einer Jury mit Vertretern der Szene und der Stadtverwaltung ausgewählt wurde, 50 Stunden im Monat vor. Er ist Ansprechpartner für Beschwerden und Schnittstelle zwischen feiernden Menschen, den Betreibern von Clubs, Kneipen und Bars sowie der Stadtverwaltung. Darüber hinaus ist es seine Aufgabe, einen Stammtisch zu gründen, an dem alle Akteure des Nachtlebens und Vertreter von Bürgerinnen und Bürgern beziehungsweise Anwohnern zusammensitzen. Finanziert wird die Tätigkeit in Mannheim durch eine Tochtergesellschaft der Stadt. Gerade im Hinblick auf den städtischen Haushalt wäre eine ähnliche Lösung für Kaiserslautern äußerst wünschenswert.

Die SPD-Fraktion beantragt deshalb die Verwaltung zu beauftragen, die Einführung eines Nachtbürgermeisters auch für Kaiserslautern zu prüfen.“

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Andreas Rahm

Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion Kaiserslautern. "Humor, menschliches Verständnis und Toleranz, sind das Rezept, mit dessen Hilfe Probleme gelöst werden."

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