Leistungen der Tafel erhalten

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Leistungen der Tafel müssen erhalten bleiben

Die SPD-Stadtratsfraktion hat heute mit Bedauern zur Kenntnis genommen, dass die Tafel in Kaiserslautern schließen muss. „Zur Sicherheit der ehrenamtlich, meist über 60-jährigen Helferinnen und Helfern ist dies aber unerlässlich“, sagt der Fraktionsvorsitzende Andreas Rahm.

„Deshalb haben wir uns heute direkt um eine Lösung bemüht.“ Nach Rücksprache mit Marco Prinz, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Kaiserslautern, haben wir einen Lösungsansatz gefunden, der gewährleistet, dass in dieser Ausnahmesituation alle Menschen versorgt sind. „Dazu benötigen wir die Unterstützung des Bürgerhospitals, das für die finanzielle Ausstattung sorgt, damit diese Personen weiter Lebensmittel erhalten können“, ergänzt Patrick Schäfer, Mitglied in der Bürger-hospitalstiftung, die Idee. Danach wäre das DRK bereit, mit Personal die von den Lebensmittelmärkten weiterhin gespendeten Lebensmittel an ausgewählten Orten weiter auszugeben. „Diese professionelle Unterstützung des DRK soll keineswegs eine Konkurrenz für die Tafel sein“, stellt der Fraktionsvorsitzende klar. „Es ist eine Interimslösung bis die Tafel wieder regulär öffnen kann. In diesen Zeiten ist Zusammenhalt und Unterstützung innerhalb der Gesellschaft zwischen Alt und Jung unerlässlich.

Wir freuen uns, dass sich viele Menschen für ihre Nachbarn einsetzen und hilfsbedürftigen Menschen unter die Arme greifen“, beschreibt Andreas Rahm, Fraktionsvorsitzender die aktuelle Situation in Kaiserslautern. „Die Weiterführung der Tafel wäre ein weiterer Baustein in diesem Hilfenetz. Wir danken dem Deutschen Roten Kreuz Kaiserslautern für die Bereitschaft, schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten und bitten die Stadtverwaltung darum, die notwendigen Maßnahmen einzuleiten.

Darüber hinaus macht Andreas Rahm als Landtagsabgeordneter darauf aufmerksam, dass die Landesregierung ab sofort Mittel für nachbarschaftliche Netzwerke zur Verfügung stellt und Kommunen dabei unterstützt, Anlaufstellen und Informations-telefone für Menschen einzurichten, die aufgrund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustandes zu den Corona-Risikogruppen gehören.

Über diese Netzwerke sollen Hilfsangebote, wie beispielsweise ehrenamtliche Einkaufshilfen, vermittelt werden. Für den Aus- oder Aufbau dieser nachbarschaftlichen Netzwerke stellt das Sozialministerium zunächst 360.000 Euro als Unterstützung für Landkreise und kreisfreie Städte zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass es eine oder mehrere Vernetzungsstellen gibt, die an mindestens drei Stunden täglich Hilfesuchende aus den besonders gefährdeten Gruppen an ehrenamtliche der hauptamtliche Helfer vermittelt. Die Vernetzungsstellen können bei kommunalen Ansprechpartnern, beispielsweise den Gemeinde-schwesternplus, den Pflegestrukturplanern oder Ortsvorstehern, aber auch freien Trägern, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden eingerichtet werden. Das Budget kann zum Beispiel dafür eingesetzt werden, eine telefonische Hotline einzurichten oder Ehrenamtliche zu entlohnen. Informationen gibt es unter www.Zusammenland.rlp.de.

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Andreas Rahm

Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion Kaiserslautern. "Humor, menschliches Verständnis und Toleranz, sind das Rezept, mit dessen Hilfe Probleme gelöst werden."

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