Kurzzeitparken

Andreas Rahm Allgemein 0 Comments

Die SPD hat die Einrichtung weiterer Kurzzeitparkplätze in der Kernstadt beantragt. Die im November 2003 von Bundestag und Bundesrat beschlossene Änderung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) ermöglicht flexiblere Modelle der Parkraumbewirtschaftung. Experten sind sich einig, dass nicht allein eine Erhöhung der Parkmöglichkeiten, sondern auch innovative Parkraumkonzepte zur Attraktivierung des Einzelhandels beitragen, darunter das Handyparken und das Kurzzeitparken, das kurze Erledigungen, Einkaufs- und Ladetätigkeiten ermöglicht. Durch die geplanten Nutzungsänderungen in der Eisenbahnstraße und dem damit verbundenen Wegfall von 15 Parkplätzen erhöht sich der Bedarf an zeitlich begrenzt benutzbaren Parkplätzen. Die SPD-Fraktion beantragte deshalb die Einrichtung dieser Kurzzeitparkplätze in der Eisenbahnstraße/Riesenstraße. „Überprüfungen der Stadt haben gezeigt, dass die Parkplätze in der Einbahnstraße zu mehr als 60 Prozent von Anwohnern genutzt werden, und diese zu 70 bis 75 Prozent ausgelastet sind. Dies dokumentiert den Bedarf nach einem höheren Umschlag und mehr Fahrzeuge pro Zeit“, begründete Bernhard Lenhard den Antrag. „Die Höchstparkzeit von 30 Minuten korrespondiert mit den Vorstellungen des Einzelhandels, da die Wege in die Fußgängerzone bedeutend länger sind als zum Beispiel am Stiftsplatz, wo die Parkzeiten an die Einkaufszeiten an den in unmittelbarer Nähe befindlichen Marktplatz angelehnt sind.“ Der SPD-Antrag wurde mit den überwiegenden Stimmen der CDU und der Grünen abgelehnt. Jetzt kreisen weiterhin vermehrt Fahrzeuge durch die Stadt auf der Suche nach einer kurzen Parkgelegenheit.

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Andreas Rahm

Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion Kaiserslautern. "Humor, menschliches Verständnis und Toleranz, sind das Rezept, mit dessen Hilfe Probleme gelöst werden."

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