Kritik an erneuten Kerosin-Ablässen

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SPD-Fraktion: Bund muss durchgängige Informationskette umsetzen

Erneut ist es in den letzten Wochen zu Kerosin-Notablässen über dem Großraum Pfalz gekommen. „Es ist nicht akzeptabel, dass der Bund beim Thema Kerosin-Ablass nach wie vor keine Transparenz herstellt“, sagt der Fraktionsvorsitzende Andreas Rahm.Wie nun bekannt wurde, ließ ein US-amerikanisches Frachtflugzeug auf dem Weg vom Flughafen Köln-Bonn nach Indianapolis Anfang September rund 57 Tonnen Treibstoff über dem Großraum Pfalz ab. Sollte die Region Pfalz tatsächlich vermehrt als Ablassgebiet für Maschinen auch aus dem umliegenden Bundesgebiet dienen, verletzt dies die Interessen der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Welche Ursache zu dem jüngsten Treibstoffablass geführt hat, ist der Öffentlichkeit bis heute nicht bekannt, obwohl diese Informationen der Deutschen Flugsicherung und dem Luftfahrtbundesamt vorliegen.

Die durchgängige und schnelle Informationskette vom Bund zu den Ländern muss endlich umgesetzt werden, fordert auch die SPD-Stadtratsfraktion. Der Bund muss im Sinne der Bürgerinnen und Bürger endlich für umfassende Transparenz sorgen. Nicht zuletzt sind diese Details zu den Ablass-Ereignissen neben weitergehenden Untersuchungen und Messungen entscheidend, um tatsächliche Klarheit über die Folgen des Kerosin-Ablasses zu erhalten.

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Andreas Rahm

Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion Kaiserslautern. "Humor, menschliches Verständnis und Toleranz, sind das Rezept, mit dessen Hilfe Probleme gelöst werden."

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