Kaiserslautern bleibt die starke Universität

Andreas Rahm Allgemein 0 Comments

SPD-Fraktion beantragt Bürgerversammlung mit allen Beteiligten

Am 20. Februar 2019 haben sich alle im Landtag vertretenen Parteien, auch die CDU, für die Neustrukturierung der Universitäten in Rheinland-Pfalz ausgesprochen. Auch Die SPD-Stadtratsfraktion Kaiserslautern ist sich der Bedeutung der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) für unsere Stadt extrem bewusst. Deshalb hat der Fraktionsvorsitzende Andreas Rahm viele Gespräche mit beteiligten Gruppen geführt, darunter auch mit dem AStA-Vorsitzenden Mathis Petri und dem AStA-Referenten für Studium und Lehre und Mitglied des Hochschulrats, Florian Schweizer. Darüber hinaus wird die SPD-Fraktion am 11. März 2019 eine Sitzung vor Ort an der TUK abhalten.Abgesehen von den stattgefundenen und noch stattfindenden Gesprächen vertritt die SPD-Fraktion die Auffassung, dass eine von der CDU beantragte Sondersitzung des Stadtrates oder eine von den Grünen angedachte Anhörung für dieses wichtige Thema nicht ausreichend ist. „Wir haben bereits am 18. Februar 2019 Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel aufgefordert, zu einer Bürgerversammlung einzuladen“, sagt Andreas Rahm. „Wir wissen um unsere Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung und Sicherung der TUK auf dem bereits vorhandenen hohen Niveau.“

Und das hat absolut nichts mit von der Tageszeitung vermuteten Wahlkampf zu tun. „Wir wollen, dass alle Beteiligten, auch die Studierenden, zu Wort kommen. Das geht in einer Stadtratssitzung nicht. Hier darf man sich zu einem Sitzungsthema nicht äußern. In einer Bürgerversammlung geht das sehr wohl.“ Nach Gesprächen in Mainz berichtet Andreas Rahm, dass das Ministerium bereit sei, finanziell nachzulegen, wenn die acht Millionen Euro für die Fusion nicht ausreichen sollten. „Darüber hinaus werden in den nächsten Jahren 80 Millionen Euro für den Ausbau der Infrastruktur an der TUK eingeplant, darunter auch der Ausbau des Fachbereichs Chemie. „Wir müssen auch die Chancen sehen. Die neue Doppeluniversität wird künftig die zweitgrößte Uni im Land sein, mit einem breiten Angebot neben den technisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen. Das Profil der heutigen TUK bleibt definitiv erhalten. Kaiserslautern rückt mit Landau näher an die „Rheinschiene“. Vielleicht ergeben sich hier sogar neue und weitere Kooperationen.“

Es stimmt übrigens nicht, wie es die CDU behauptet, die Landesregierung hätte ohne Gespräche mit der TUK die Fusion beschlossen. Und selbstverständlich ist die Entscheidung von Sachargumenten geleitet. „Von was denn sonst? Man fusioniert doch nicht einfach mal so zwei Universitäten“, kommentiert Andreas Rahm die Aussagen der Opposition. „Wir werden den Weg der Kommunikation konsequent weitergehen. Wir werden in den nächsten Wochen viele Gespräche führen, auch vor Ort an der TUK. Kaiserslautern steht am Ende nicht als Verlierer da. Das ist auch die feste Zusage von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wir setzen uns dafür ein, dass der Hauptsitz der neuen Universität nach Kaiserslautern kommt.“

The following two tabs change content below.

Andreas Rahm

Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion Kaiserslautern. "Humor, menschliches Verständnis und Toleranz, sind das Rezept, mit dessen Hilfe Probleme gelöst werden."

Neueste Artikel von Andreas Rahm (alle ansehen)

Schreibe einen Kommentar