Die SPD Kaiserslautern steht hinter OPEL

Andreas Rahm Allgemein 0 Comments

Die SPD Kaiserslautern bedauert die aktuellen Entwicklungen im Opel-Werk Kaiserslautern. Angesichts der Vereinbarungen mit PSA im Jahr 2017 sind diese zutiefst unverständlich. Die SPD Kaiserslautern steht hinter den rund 2.700 Beschäftigten des Werkes und sorgt sich mit ihnen um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze und die Zukunft ihrer Familien. Wir sehen PSA und die Bundesregierung in der Pflicht, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Kaiserslautern einzusetzen.

Die SPD beschäftigt sich mit der Standortdiskussion rund um das Opel-Werk, denn die Auswirkungen einer Schließung in Eisenach würden auch Kaiserslautern treffen. Es ist noch nicht mal ein Jahr her, dass PSA beim Kauf von Opel alle Vereinbarungen akzeptiert hat, und mit General Motors auch eine Kooperation eingegangen ist nach der die Motoren aus dem weltweit einzigen Dieselmotorenwerk von Opel in Kaiserslautern Verwendung finden. Ohne jede Verhandlung oder Rücksprache mit dem Kaiserslauterer Opel-Werk soll die neue Motorenreihe nun in Ungarn gefertigt werden. Das ist Tarifbruch, und nur acht Monate später sind damit die Zusagen von PSA nichts mehr wert. Die Frauen und Männer bei Opel müssen wieder Angst haben, ihre Arbeitsplätze zu verlieren.

Der darüber hinaus von PSA geforderte Lohnverzicht ist mit der SPD Kaiserslautern nicht machbar. PSA will, dass die Opel-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die 4,3 Prozent Lohnerhöhung des jüngsten Tarifabschlusses verzichten. Den Menschen hier in der Region im Gegenzug mit Entlassungen zu drohen, ist völlig inakzeptabel. Man kann mit uns reden, das haben die vielen zurückliegenden und schwierigen Zeiten bei Opel gezeigt, aber dann muss PSA auch ein Konzept zur Zukunftssicherung der deutschen Werke mit längerfristigen Beschäftigungsgarantien vorlegen.

Opel bewegt. Und das nicht nur mit seinen Fahrzeugen. Es geht um den Standort, es geht um die Menschen – und damit auch um die Stärke unserer Region, die jeden Arbeitsplatz dringend benötigt. Es geht dabei um konkrete Existenzen der Frauen und Männer, die bei Opel beschäftigt sind. Die jetzige Vorgehensweise von PSA ist für die SPD Kaiserslautern ein fehlendes Bekenntnis zu Opel und eine Nichteinhaltung der gegebenen Zusagen. Opel gehört zu Kaiserslautern, Opel gehört zur Region und Opel gehört zu Rheinland-Pfalz. Die SPD Kaiserslautern steht ohne Wenn und Aber hinter den Beschäftigten. Und auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat ihre uneingeschränkte Solidarität mit der Belegschaft bereits bekundet. Auch das Land steht zu Opel, ihren Familien, dem Betriebsrat und allen Menschen der Region, die für den Erhalt des Standortes Kaiserslautern kämpfen.

Die SPD Kaiserslautern fordert PSA auf, zu ihren gemachten Zusagen von 2017 zu stehen. Und die SPD Kaiserslautern fordert auch die Bundesregierung und Angela Merkel auf, ihre Solidarität zu zeigen und PSA klar zu machen, dass man so mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland nicht umgehen kann.

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Andreas Rahm

Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion Kaiserslautern. "Humor, menschliches Verständnis und Toleranz, sind das Rezept, mit dessen Hilfe Probleme gelöst werden."

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