DB Cargo in Kaiserslautern

Hanna Gregorowitsch Allgemein 0 Comments

Bezüglich der Angelegenheit „DB Cargo in Kaiserslautern“ hat der ehemalige Bundestagsabgeordnete Gustav Herzog MdB einen passenden Leserbrief an die Rheinpfalz geschrieben:

Zum Thema DB Cargo in Kaiserslautern möchte ich mich auch als Politik-Rentner noch einmal äußern, da ich mich damals als Verkehrspolitiker und Wahlkreisabgeordneter auch nach der Wahl, aber noch im Mandat, engagierte.

Das Vorhaben der DB Cargo passte gut in die Strategie mehr Güterverkehr auf die Schiene und den Transport der zukünftigen E-Autos und ihrer Teile, insbesondere der schweren Batterien, ebenso auf der Schiene mit grünem Strom zu bewerkstelligen. Leider hat eine Allianz aus nachvollziehbarer direkter Betroffenheit der Menschen auf dem Einsiedlerhof in Verbindung mit ideologischer Anti-Auto-Haltung der Grünen und fehlendem Verständnis für die wirtschaftlichen und technologischen Herausforderung der Mobilitätswende in der Lauterer CDU-Stadtratsfraktion zu einer vorschnellen und deutlichen Absage einer Chance für den Standort Kaiserslautern geführt.

Darüber hinaus äußert sich Frau Wollenweber positiv zu einer möglichen Verkehrsführung auf der Nordseite des Projektes. Einer solchen Untersuchung hat der Stadtrat aber mit seiner eindeutigen Entscheidung  keine vertieften Gespräche zu führen die Tür zugeschlagen. Dabei hätte eine solche Anbindung in Hinblick auf die vorhandenen Logistik- und Produktionsstandorte durchaus Sinn gemacht.

Tobias Wiesemann wirft dem Oberbürgermeister vor, sich nicht hartnäckig genug um die anderweitige Nutzung der DB-Flächen zu bemühen. Dabei hat er selbst doch schon beim ersten Kontakt mit der DB die Flinte ins Korn geworfen, anstatt gemeinsam mit der DB Cargo nach guten Lösungen für die berechtigten Fragen zu suchen.

Der Standort Kaiserslautern hätte gut in dieMobilitätswende gepasst und in Verbindung mit vorhandenen und in Bau befindlichen Produktionsstätten der E-Mobilität ein bundesweites Signal setzen können: Ökologie, Wirtschaft und Wissenschaft passen in Kaiserlautern gut zusammen, schaffen Arbeit und Wohlstand. Jetzt freuen sich andere Regionen.

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