Ausbau „Soziale Stadt Kaiserslautern“

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Nach Ost und West fordert SPD jetzt Maßnahmen für den Nordwesten

Mit dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ setzt die Stadt Kaiserslautern Stadtteilentwicklungsprozesse mit dem Ziel um, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität in den Quartieren zu erreichen. Seit 2003 laufen Maßnahmen für Teile der südlichen Innenstadt (Stadtteilerneuerung Innenstadt-West), seit 2014 im Osten von Kaiserslautern (Siedlung Grübentälchen). Jetzt fordert die SPD-Stadtratsfraktion Maßnahmen für den nordwestlichen Teil von Kaiserslautern, um lebendige Nachbarschaften zu fördern und den sozialen Zusammenhalt im Stadtgebiet zu stärken. „In den Bereichen Slevogt- und Feuerbachstraße, sowie Posener-, Marienburger- und Königsberger Straße besteht ein erheblicher städtebaulicher und sozialer Entwicklungsbedarf,“ stellt Andreas Rahm, SPD-Fraktionsvorsitzender, fest. „Die dortigen städtischen Schlichtwohnungen befinden sich teilweise in einem schlechten Zustand. Gleichzeitig leben in diesen Gebieten insgesamt etwa 3.500 Menschen mit vielen verschiedenen Problemen und Sorgen. Hier sind dringend Beratungsangebote und öffentliche Hilfestellungen verschiedenster Art notwendig.“

Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration. Dazu gehören bauliche Verbesserungen, Entwicklungen in Bereichen wie Kultur, Freizeit, Sicherheit, Familien, Seniorinnen und Senioren, Jugend, Umwelt sowie Arbeits- und Ausbildungsförderung. Besonders wichtig ist dabei die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürgern, die damit aktiv an der Gestaltung ihres Lebens- und Wohnumfeldes mitwirken können.

Die Kombination aus städtebaulichen Fördermitteln und Mitteln für soziale Beratungen und Vernetzungen bietet allein das Programm „Soziale Stadt“. Das rheinland-pfälzische Innenministerium hat bereits weitere 16 Millionen Euro für das Programm zugesagt, so dass in den nächsten vier Jahren in der Stadt ein fünftes Fördergebiet erschlossen werden könnte.

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Andreas Rahm

Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion Kaiserslautern. "Humor, menschliches Verständnis und Toleranz, sind das Rezept, mit dessen Hilfe Probleme gelöst werden."

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